Author Topic: Radford low distorsion oscillator (audio)  (Read 458 times)

TekMan

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Radford low distorsion oscillator (audio)
« on: December 15, 2016, 04:54:25 PM »
Zur Gerätebeschreibung von Ralf:

http://www.amplifier.cd/Test_Equipment/other/radford.htm

schreibt er das er noch kein Manual hat. Ich weiß nicht ob das inzwischen erledigt ist, doch für alle Fälle: Ich habe eine Webseite gefunden die eine komplette Beschreibung und Pläne enthält (vom LDO 3 und anderen Radford Geräten). Für alle Interessierten:

http://www.stancurtis.com/radford.htm

Stan Curtis und Jim Anderson haben da einiges zusammengetragen.

Ich hoffe, das hilft Ralf und allen Interessierten weiter.
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amplifier

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Re: Radford low distorsion oscillator (audio)
« Reply #1 on: December 16, 2016, 02:45:00 PM »
Danke für die Links, hatte ich schon - aber noch nicht alle.  :)

Das interessante an den Geräten sind die Schaltungen, für die alten Geräte tolle Werte. Wäre interessant auszuprobieren was mit anstelle von 70er Jahren Bauteilen mit neuen OP, aufgebohrten diskreten Verstärkerschaltungen, besseren mehrlagigen Leiterplatten und intern mit Einzelgehäusen hier noch alles rauszuholen wäre?
Das Service Manual und die Schaltungen im 339A sind auch sehr interessant als Hilfe wenn man komplett analog bauen möchte. Sich das beste daraus zusammenschalten wäre interessant.

In Kombination mit exzellenten passiven Bauteilen, neuesten OP und nur auf Festfrequenzen fixiert würde man mit diesen Schaltungen wahrscheinlich noch immer alle digitalen Lösungen in die Schranken weisen. Der Zeit Aufwand, Kosten hierfür wäre allerdings alles andere als lustig bis extrem, was keiner bezahlen würde und wahrscheinlich auch niemand braucht, bzw. gar nicht damit umzugehen wüsste. Die geschickte Kombination aus analog und digital um das Beste aus beiden Welten zu vereinen, wäre am vernünftigsten. Ich wünsche mir mehr Zeit, Konzepte hätte ich genug.

Ist mir sowieso ein Rätsel weshalb man z.B. ständig THD Messungen sehen möchte, die von z.B. 100Hz bis 100kHz reichen sollen als durchgehender Sweep. Für was? Ein paar Festfrequenzen im Oktaven oder Dekaden Abstand wären völlig aussagekräftig genug. Wer bei höheren Frequenzen tolle THD hat, braucht sich um die unteren kaum noch ernsthafte Gedanken machen. Wer speziell nur bei ganz niedrigen Frequenzen Probleme hat, der hat sein Problem in der Signalfilterkette (z.B. AC-Coupling, passive Filter usw.) oder in modulierenden Versorgungen und nicht in den aktiven verstärkenden Schaltungsteilen, die sind ja bekanntlich nach oben hin Regelungstechnisch schlechter werdend.

Immer ein interessantes Thema, generell könnte man sagen: wer beim THD bis in höhere Frequenzen alles richtig gemacht hat, da stimmt dann meist auch der ganze Rest.  :) Ist halt ein heikles Thema, um nur eine Zehnerpotenz besser zu werden, heftiger Aufwand.
« Last Edit: December 16, 2016, 02:52:36 PM by amplifier »

TekMan

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Re: Radford low distorsion oscillator (audio)
« Reply #2 on: December 19, 2016, 09:09:01 AM »
Freut michdas ich helfen konnte mit meinen Infos, immer wieder gern.

Ja, an den Aufbau separat habe ich auch schon gedacht. Es existiert da eine seit mehreren Jahren bei mir vorhandene Lösung mit LED/Optokopler und Wien-Brücke. Das hat mir bisher gereicht. Der Aufbau war überschaubar, und irgendwo so im Bereich unter 0.01% Klirr. 10 Hz bis 100 kHz.

Der Reiz an  der Radford Lösung ist wohl eher die Variante mit dem 3-Poti abgestimmten Filter. Das ist eher selten, Wien ist ja das meist angetroffene System.
HP ist AFAIR auch auf der Wien-Lösung eingestiegen.

Somit: Ja, sollte man mal aufbauen. Ist ja mehr eine Zeit als eine Geldfrage wenn/solange es Hobby ist.

Durchgängige Messung (Sweep) vs. Festfrequenzen: Nun, ich tendiere zum Sweep. Einfach, weil ich bei Einzelmessungen nie 100%ig sicher sein kann, "Ausreißer" in der Kurve ausgeschlossen zu haben.
Mag aber sein, das ich da zu skeptisch bin.
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